Gemeinde Rechberghausen

Seitenbereiche

I Schriftgröße: Schriftgröße ändern

Gemeinde

Aus dem Gemeinderat

Bericht aus der Sitzung am 26.02.2026

TOP 1: Bekanntgaben

Aus der letzten nicht öffentlichen Sitzung des Gemeinderats am 28.01.2026 waren keine Beschlüsse öffentlich bekanntzugeben.

 
TOP 2: Einwohnerfragen
Eine Bürgerin informierte, dass aus ihrer Sicht der Jugendtreff Chillerz sehr eng sei. Sie wünsche sich für die Kinder und Jugendliche größere Räumlichkeiten. Außerdem habe sie von der Ortsputzete erfahren. Sie schlug vor, häufiger gemeinsam Müll sammeln zu gehen. Hierfür könnten im Rathaus kostenlos Greifzangen bereitgestellt werden.
Die Vorsitzende erläuterte, dass leider sämtliche Zuschüsse zur offenen Kinder- und Jugendarbeit seitens des Landkreises gestrichen wurden. Dennoch werde sowohl der Jugendtreff Chillerz als auch die Schulsozialarbeit uneingeschränkt weitergeführt. Die Gemeinde sei sehr bemüht, den Kindern und Jugendlichen die bestmöglichen Rahmenbedingungen zu bieten.
Unabhängig von der Putzete treffe sich das Clean Up-Team regelmäßig, um gemeinsam Müll zu sammeln. Das Clean Up-Team freue sich über jede Unterstützung.
 

TOP 3: Freiwillige Feuerwehr
Zustimmung zur Wahl des stellvertretenden Kommandanten
Bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr am 06.02.2026 hat der bisherige stellvertretende Kommandant Thomas Lechleitner mitgeteilt, dass er für das Amt des stellvertretenden Feuerwehrkommandanten nicht mehr zur Verfügung stehe. Erfreulicherweise bleibt er jedoch weiterhin aktives Mitglied der Feuerwehr. 
Als neuer stellvertretender Feuerwehrkommandant wurde Nikolai Fränkel, welcher seit 16 Jahren der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Rechberghausen angehört, gewählt. Nach § 8 Abs. 2 des Feuerwehrgesetzes für Baden-Württemberg in Verbindung mit § 11 der Satzung über die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Rechberghausen wird der stellvertretende Kommandant durch die aktiven Angehörigen der Gemeindefeuerwehr auf die Dauer von fünf Jahren gewählt und nach Zustimmung durch den Gemeinderat von der Bürgermeisterin bestellt. 
Der Gemeinderat stimmte der Wahl des stellvertretenden Kommandanten Nikolai Fränkel zu. Im Anschluss wurde Nikolai Fränkel zum stellvertretenden Kommandanten bestellt.
 

TOP 4: Sanierung der Faurndauer Straße
Vorstellung der möglichen Maßnahmen für die Erhöhung der Fußgängersicherheit
Der Landkreis plant in diesem Jahr die Sanierung der Faurndauer Straße ca. ab dem Gebäude Nr. 28 bis zum Ortsausgang in Richtung Faurndau. Im kommenden Jahr soll die restliche Faurndauer Straße/untere Hauptstraße bis zum Kreisverkehr erneuert werden. Im Zuge dieser Arbeiten hat die Gemeinde die Möglichkeit, sich mit Begleitmaßnahmen zu beteiligen. Herr Straub vom Ingenieurbüro VTG Straub aus Donzdorf stellte in der Sitzung mögliche Begleitmaßnahmen vor.
Grundsätzlich besteht an verschiedenen Stellen die Möglichkeit, Kreisverkehre zu errichten. Durch Kreisverkehre kann beispielsweise die Geschwindigkeit des Verkehrs reduziert und der Verkehrsfluss effizienter gestaltet werden. Im ersten Bauabschnitt wäre ein Kreisverkehr entweder im Bereich der Kreuzung Faurndauer Straße – Reichenhardtstraße oder im Bereich der Kreuzung Faurndauer Straße – Lindachstraße grundsätzlich möglich. Für den Bau eines Kreisverkehrs auf Höhe der Reichenhardtstraße belaufen sich die Kosten auf schätzungsweise 579.600 € (brutto), für einen Kreisverkehr auf Höhe der Lindachstraße ist mit Kosten in Höhe von etwa 811.900 € (brutto) zu rechnen. Fördermittel können hierfür nicht beantragt werden. 
Sofern in diesem Bereich kein Kreisverkehr gebaut werden soll, kann die von der Ortsmitte kommende Linksabbiegespur ins Gewerbegebiet verkürzt und hier ein weiterer Fußgängerüberweg geschaffen werden. Fußgängerwege sind grundsätzlich förderfähig (Förderquote 70-75 %). 
Im zweiten Bauabschnitt wäre ein Kreisverkehr im Kreuzungsbereich Faurndauer Straße – Ziegelstraße möglich. Für einen Mini-Kreisverkehr auf Höhe der Ziegelstraße würden Kosten in Höhe von 441.600 € (brutto) entstehen. 
Des Weiteren können alle Fußgängerüberwege, die sich im Straßenverlauf befinden, barrierefrei umgebaut werden. Der barrierefreie Umbau von Fußgängerüberwegen wird seitens des Landes Baden-Württemberg mit bis zu 75 % gefördert. Bei einem Umbau von allen Fußgängerüberwegen in beiden Bauabschnitten entstehen Kosten in Höhe von schätzungsweise 401.580 € (brutto). Nach einer ersten Schätzung könnte die Gemeinde hierfür 314.280 € (brutto) Fördermittel erhalten. 
Im Rahmen der Maßnahme können im ersten Bauabschnitt ein Teilbereich der Wasserleitung sowie drei Schächte auf Höhe des Gebäudes Faurndauer Straße 76 erneuert werden. Im zweiten Bauabschnitt sollte die Wasserleitung im Bereich der Kreuzung Faurndauer Straße – Ziegelstraße bis zum Rathaus erneuert werden. Für die Erneuerung der Wasserleitung im ersten Bauabschnitt entstehen voraussichtlich Kosten in Höhe von 139.384,70 € (netto). Die geschätzten Kosten für die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt liegen bei 183.553,50 € (netto). 
Der Gemeinderat sprach sich gegen einen Kreisverkehr im Bereich der Reichenhardtstraße, der Lindachstraße und der Ziegelstraße aus. Der Gemeinderat beschloss, die bestehenden Querungen barrierefrei umzubauen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Verkürzung der Linksabbiegespur ins Gewerbegebiet und eine zusätzliche Querung in diesem Bereich sowie eine zusätzliche Querung  auf Höhe der Maybachstraße weiterzuverfolgen und mit der Straßenverkehrsbehörde des Landratsamts abzustimmen. Der Gemeinderat gab die Ausschreibung der Arbeiten zur Erneuerung der Wasserleitung in Teilbereichen der Faurndauer Straße sowie zu den Begleitmaßnahmen frei und beauftragte die Verwaltung, Förderanträge zu stellen. Das Ingenieurbüro VTG Straub wurde mit der Begleitung der Maßnahme beauftragt.
 

TOP 5: Modernisierung Feldweg Umspannwerk - Bartenbach
Freigabe der Ausschreibung
Im Rahmen der Gemeinderatssitzung am 12.12.2024 wurde beschlossen, den Feldweg Umspannwerk – Bartenbach zu modernisieren. Der Feldweg soll auf einer Länge von ca. 170 m modernisiert werden. Im Rahmen der Modernisierung soll der Feldweg verbreitert werden, um eine Mindestfahrbahnbreite von 3,50 m zu gewährleisten. Zusätzlich sind auf beiden Seiten der Fahrbahn jeweils 0,50 m Bankett vorgesehen. 
Die aktuelle Kostenberechnung für die Modernisierung des Feldwegs liegt bei 178.616,62 € (brutto) zuzüglich Ingenieurhonorar. Die Verwaltung hat diesbezüglich einen Förderantrag gestellt und aktuell den Zuwendungsbescheid erhalten. Die Gemeinde erhält für die Maßnahme Fördermittel in Höhe von 60.039,20 €. 
Der Gemeinderat gab die Ausschreibung der Modernisierung des Feldwegs Umspannwerk – Bartenbach frei.
 

TOP 6: Erneuerung der Wasserleitung in der Barbarossastraße
Freigabe der Ausschreibung
Die Wasserleitung in der Barbarossastraße ist in die Jahre gekommen und es kommt immer häufiger zu Rohrbrüchen. Aus diesem Grund soll diese in diesem Jahr erneuert werden. Im Zusammenhang mit der Hauptleitungserneuerung soll den Grundstückseigentümern angeboten werden, die Hausanschlussleitungen im privaten Bereich im Zuge der Baumaßnahme auf eigene Kosten ebenfalls auszutauschen. Falls Grundstückseigentümer hiervon keinen Gebrauch machen wollen, wird nur der Teil der Hausanschlussleitung erneuert, welcher sich innerhalb der öffentlichen Fläche befindet. 
Im Rahmen der Baumaßnahme besteht die Möglichkeit, den Straßenbelag in der Barbarossastraße auf der gesamten Breite zu erneuern. Durch die Erneuerung der Wasserleitung und die mögliche Verlegung der Leerrohre für den Glasfaserausbau wird nicht viel vom bestehenden Asphalt übrig bleiben. Das vorliegende Straßenbild ist aufgrund der zahlreichen Rohrbrüche außerdem bereits ein „Flickenteppich“. 
Der Kanal in der Barbarossastraße befindet sich in einem guten Zustand. Aus diesem Grund sind keine Arbeiten am Kanal vorgesehen. 
Für die Erneuerung der Wasserleitung entstehen Kosten in Höhe von 217.610 € (netto). Für den Straßenbau ist bei einer Erneuerung der Straßendecke auf gesamter Breite zusätzlich mit 109.902,45 € (brutto) zu rechnen. Für die Verlegung der Leerrohre für Glasfaserausbau wäre mit Kosten in Höhe von 24.276 € (brutto) zu rechnen. Für die Begleitung der Maßnahme durch das Ingenieurbüro VTG Straub entstehen Kosten in Höhe rund 13 % der Baukosten. 
Beim Eigenbetrieb Wasserversorgung besteht für die Erneuerung der Wasserleitung in der Barbarossastraße ein Planansatz von 200.000 €. Die darüber hinaus gehenden Kosten (je nach Ausschreibungsergebnis) wären im Rahmen einer überplanmäßigen Ausgabe zu finanzieren. Im Kernhaushalt wurden für die Erneuerung des Straßenbelags in der Barbarossastraße 170.000 € in den Haushalt eingestellt. Für die Verlegung von Leerrohren sind keine Mittel im Haushaltsplan veranschlagt. Diese müssten im Rahmen einer außerplanmäßigen Ausgabe finanziert werden. 
Der Gemeinderat gab die Ausschreibung der Erneuerung der Wasserleitung in der Barbarossastraße mit einer Erneuerung des Straßenbelags auf gesamter Breite sowie der Verlegung von Leerrohren frei und beauftragte das Ingenieurbüro VTG Straub mit der Begleitung der Maßnahme.
 

TOP 7: Standsicherheitsprüfung der Straßenbeleuchtung
Vergabe
Die Gemeinde Rechberghausen ist zuständig für die Straßenbeleuchtung in Rechberghausen. Im Rahmen der Bündelausschreibung des NEV (NeckarEnergieverband) wurde die Betriebsführung an die Netze BW vergeben. Die Standsicherheitsprüfung der Straßenbeleuchtung sollte alle sechs Jahre erfolgen. In Rechberghausen werden jedes Jahr ein Teil der Laternen überprüft. In diesem Jahr müssen insgesamt 530 Laternen auf ihre Standsicherheit geprüft werden. 
Der Gemeinderat beauftragte die Verwaltung, neben dem vorliegenden Angebot der Netze BW noch weitere Angebote für die Standsicherheitsprüfung der Straßenbeleuchtung einzuholen.
 

TOP 8: Eigenbetrieb Wasserversorgung Rechberghausen
Feststellung des Jahresabschlusses 2024
Die Verwaltung hat den Gemeinderat darüber informiert, dass der Jahresabschluss für das Jahr 2024 aus den bekannten Gründen erneut nur verspätet aufgestellt werden konnte. Im Vergleich zur Feststellung des Jahresabschlusses für das Jahr 2023 konnten jedoch immerhin drei Monate aufgeholt werden. Sodann hat die Verwaltung die wichtigsten Ergebnisse des Jahresabschlusses 2024 vorgestellt. Im Wirtschaftsjahr 2024 hat sich ein Jahresüberschuss von 37.675,41 € ergeben (Vorjahr: -122.949,62 € Jahresfehlbetrag/Verlust). Im Wirtschaftsplan war für das Jahr 2024 war ein Fehlbetrag/Verlust von -55.700,00 € veranschlagt. Das deutlich verbesserte Ergebnis resultiert im Wesentlichen daraus, dass die mit 101.000,00 € veranschlagte Erneuerung der Schaltschränke Pumpwerk und Tiefbrunnen nicht mehr im Jahr 2024 umgesetzt werden konnte. Neben dem vorstehend dargestellten Gewinn konnte auch eine anteilige Konzessionsabgabe für das Jahr 2024 in Höhe von 21.361,00 € erwirtschaftet werden.  Die Eigenkapitalquote ist mit 38,8 % etwas höher als im Vorjahr (35,8 %).
Anschließend hat der Gemeinderat den Jahresabschluss 2024 festgestellt und beschlossen, dass der Jahresüberschuss in Höhe von 37.675,41 € für künftige Investitionen beim Eigenbetrieb belassen und auf neue Rechnung vorgetragen wird und dass die erwirtschaftete Konzessionsabgabe in Höhe von 21.361,00 € an den Kernhaushalt der Gemeinde ausbezahlt wird.
Das gesamte Ergebnis des Jahresabschlusses 2024 kann der Öffentlichen Bekanntmachung in diesem Schurwaldboten entnommen werden.
 

TOP 9: Spendenbericht 2025
Nach § 78 Abs. 4 der Gemeindeordnung darf die Gemeinde Spenden, Schenkungen und ähnliche Zuwendungen ausschließlich zur Erfüllung ihrer Aufgaben einwerben, annehmen oder an Dritte vermitteln. Die Einwerbung und die Entgegennahme des Angebots einer Zuwendung obliegen ausschließlich der Bürgermeisterin. Über die Annahme oder Vermittlung entscheidet der Gemeinderat. Die Gemeinde erstellt jährlich einen Spendenbericht, in dem die Geber, die Zuwendung und der Zuwendungszweck enthalten sind. 
Im Jahr 2025 wurden 16.897,30 € an Spenden und Zuwendungen sowie 23.212,15 € aus Sponsoring-Verträgen entgegengenommen. 
Der Gemeinderat nahm von den im Spendenbericht 2025 aufgeführten Spenden und Zuwendungen sowie Sponsoring-Beträgen Kenntnis und stimmte der Annahme der im Jahr 2025 vereinnahmten Spenden und Zuwendungen uneingeschränkt zu.
 

TOP 10: Verschiedenes
Info über Verfahrensstand Antrag Sportförderung
Die Vorsitzende informierte, dass für die Sanierung des Rasenplatzes im Sportpark Lindach ein Förderantrag gestellt wurde. Leider wurde der Gemeinde aktuell mitgeteilt, dass aufgrund der über 3.600 Interessensbekundungen das Förderprogramm überlastet sei. Die Gemeinde werde daher erst nach Ostern erfahren, ob das Projekt in das Förderprogramm aufgenommen werde. Bis zu diesem Zeitpunkt dürfe die Maßnahme nicht ausgeschrieben werden.
Der Gemeinderat nahm dies zur Kenntnis.
 

TOP 10: Verschiedenes
Außenbewirtung Café Schwalbennest
Die Vorsitzende informierte, dass das Café Schwalbennest im vergangenen Jahr einen Parkplatz auf dem Kirchplatz für eine Außenbewirtung genutzt habe. Nun wurde angefragt, ob die Außenbewirtung auch in diesem Jahr wieder durchgeführt werden könne.
Der Gemeinderat stimmte der Außenbewirtung des Cafés Schwalbennest auf einem Parkplatz auf dem Kirchplatz zu.

Info

Icon �ffnungszeiten Icon Kontakt Icon Notruf Icon Facebook
Wappen der Gemeinde Rechberghausen
Logo Hirsch