Natur in Stadt und Land
Gartenschau Rechberghausen vom 29. Mai bis 20. September
Im Jahre 2009 hat Rechberghausen die einzigartige Möglichkeit sich mit einer Gartenschau zu präsentieren. Über die Sommermonate werden dazu Tausende Besucher aus der ganzen Umgebung in Rechberghausen erwartet.
Das zentrale Ausstellungsgelände, welches eingezäunt und eintrittspflichtig sein wird, umfasst das Töbele sowie die westliche Hungerboll bis zum neuen Aussichtsturm. Der Haupteingang liegt leicht erreichbar an der Staufenstraße.
Das Ausstellungskonzept betont den Planungsansatz der dauerhaften Parkanlage. Die intensiven Ausstellungsfelder reihen sich am nördlichen und südlichen Rand des Geländes auf. Vom Ort in die Landschaft entwickeln sich die Ausstellungsthemen vom bebauten Bereich hin zur Landschaft.
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Der Rundweg, von Sommerflor gesäumt, beginnt mit der Darstellung gärtnerischer Ausstellungsthemen, dem Treffpunkt Grün sowie den Verbänden und den Hobbygruppen. Dort ist auch ein Gastronomiestandort vorgesehen. Südlich der Graf-Degenfeld-Straße wird das abschüssige Gelände großzügig terrassiert. Dort warten weitere gärtnerische Ausstellungsflächen wie zum Beispiel die zehn Themengärten des Garten- und Landschaftsbauverbandes und der Garten der Betonindustrie auf die Besucher. Den oberen Abschluss zum alten Bachbett des Schinderbaches hin bilden die Präsentation der Baumschule und weitere Pflanzgärten.
Auf der Terrasse oberhalb des Retentionsfilterbeckens sind die Beiträge der Gartenfreunde, der Kleintierzüchter, der Landfrauen sowie des Naturschutzbundes geplant.
Neben den gärtnerischen Schwerpunkten werden die vorhandenen Themen und die des dauerhaften Parks aufgegriffen. So entsteht auf dem nördlichen Hungerbollgrundstück der Quellenweg, der zum Erleben der dortigen Quellen, der neuen und alten Bachläufe ein lädt. Der Weg ist zum Teil künstlich mit Wasserkaskaden gestaltet und führt mit einem Steg auch über die neue Nasswiese. Das vorhandene Gartenhäuschen wird als Reminiszenz an die ehemaligen Schrebergärten als Ausstellungsstück inszeniert und integriert. Artenreiche Feldgehölzhecken zum Biotopschutz und als Lebensraum veranschaulichen das Thema der Landschaftsstrukturen.
Der sich anschließende Weg über die Hungerboll im Übergang zur Landschaft wird begleitet von bunten Blumenwiesen, floraler Betonung der Bermen und Beiträgen zu nachwachsenden Rohstoffen.
Am höchsten Punkt des Weges steht der Aussichtsturm. Dieser bietet einen großartigen Blick über das gesamte Gartenschaugelände und Rechberghausen sowie auf die drei Kaiserberge und die Schwäbische Alb.
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Nördlich der Schurwaldschule entsteht der Bereich „Abenteuer Natur“. Mit dem neuen Schulgarten, dem Beitrag der Imker, dem offengelegten Bach und den Wildstauden- und Sukzessionsflächen wird hier das Erleben und Untersuchen von Flora und Fauna möglich. Eine kleine Naturtribüne bietet die Möglichkeit zu Vorträgen und Vorführungen. Hier wird auch das Grüne Klassenzimmer während der Gartenschau seinen Schwerpunkt haben.Der Apfellehrpfad und der Beitrag des Obst- und Gartenbauvereins entlang des Weges durch die alten und neuen Streuobstwiesen erläutern Streuobstwiese und Obstanbau. Im Bereich des Familienbandes ist der Standort des Veranstaltungszeltes mit Bühne geplant. Am Spielplatz unter dem alten Baumbestand sieht die Forstverwaltung ihren Ausstellungspavillon vor und wird Aktionen betreuen. Südlich davon stellt sich der Landkreis Göppingen mit Pavillon und Aktionsfläche vor. Ein weiterer Ausstellungsschwerpunkt ist die Untere Mühle mit Scheuer. Hier wird sich das Land mit dem Treffpunkt Baden-Württemberg präsentieren. Die neu umgebaute Untere Mühle beherbergt die Ausstellungsflächen, in der benachbarten Mühlenscheuer finden Veranstaltungen des Treffpunktes Baden-Württemberg statt. Der Garten der ehemaligen Mahl- und Sägemühle, früher auch Burgmühle genannt, lädt mit sechs wunderschönen Trompetenbäumen sowie einem idyllischen Bauerngarten zum Verweilen ein.





