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Gemeinde Rechberghausen

Im Vorland der Schwäbischen Alb und am östlichen Rande des Schurwaldes liegt die Gemeinde Rechberghausen, welche auch den Weiler Oberhausen umfasst. Die Gemeinde gehört dem Landkreis Göppingen an. Erstmals wird die Gemeinde im Jahre 1245 urkundlich erwähnt, allerdings als `Husen`.
Die Gemeinde kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, im Laufe derer sich mehrere Adelsgeschlechter als Besitzer von Burg und Stadt abwechselten.

Im 12 Jhdt. war das Dorf in dem Besitz der Herren von Rechberg. Erstmals als Adelssitz nachgewiesen ist Rechberghausen im Jahr 1245. Johann von Rechberghausen erhält dann 1345 das Vogtrecht. Als dann schließlich Herzog Friedrich von der Teck den Aufbau der Burg 1361- 1370 übernimmt, verkauft er wenig später Stadt und Burg an die Rechberger. Nach 1400 erlischt jedoch der Ortsadel mit Rüdiger von Husen. 1575 begründet Haug Erkinger die zweite Rechberghäuser Linie, diese erlischt jedoch 1677 mit dem Tod von Hans Wolf v. Rechberg.
Um 1500 wird die Kirche `Mariä Himmelfahrt`, welche jedoch nicht die heutige kath. Kirche ist, gebaut und 1600 eine selbständige Pfarrei für das Dorf und Stadt eingerichtet, kurz darauf fordert die Pest im Jahr 1626 250 Opfer.
1685 brennt das Schloss nieder, woraufhin Graf Alois Clemens das `Neue Schloss` baut. 1789 kauft Christoph August von Degenfeld-Schonburg Rechberghausen und Rechberghausen wird durch diesen Württembergisch im Jahre 1806. Die Burg blieb jedoch bis heute im Besitz des Grafen.

Heute ist Rechberghausen eine größere Gemeinde mit ca. 5 400 Einwohnern. Es finden sich mehrere Kulturdenkmäler im Ort, wie zum Beispiel das Obere Tor, das als Einzigstes historische Stadttor im Kreis Göppingen erhalten ist, der Schlosshof mit der angrenzenden Kapelle, unter anderem das heute als Rathaus genutzte Neue Schloss, welches im Jahre 1721 von dem Grafen Alois Clemens erbaut wurde und auch die Kath. Kirche `Mariä Himmelfahrt` die 1912 erbaut wurde und 1990 renoviert wurde. Anfang der 80er Jahre begann die Ortskernsanierung bei der eine zeitgemäße Häuserarchitektur Einzug hielt und neue Wohn- und Geschäftshäuser in der Hauptstrasse gebaut wurden.

Kulturell hat Rechberghausen viel zu bieten. Egal ob für Alt oder Jung, es ist eigentlich immer etwas los. Veranstaltungen wie Seniorencafè/-treff, die Theatervorstellungen im Theater im Bahnhof, Ausstellungen in der Kultur  Mühle, Theater- und Musikabende in einem der 3 Festsäle und Feste und Veranstaltungen der zahlreich ansässigen Vereine stehen fast jeden Monat auf dem Programm.
Auch die Gastronomie ist hier vertreten wie z.B. die Gaststätten `Ochsen`, `Grünen Baum`, `Alten Post` oder dem etwas moderneren `Peperoncini`.

Auch einige Firmen haben hier ihren Sitz im Gewerbegebiet Lindach gefunden, in welchem unter anderem auch die Sportplätze und eine Tennishalle untergebracht sind. 

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